Benzin im Blut

Zum Transformationsbedarf der deutschen mittelständischen Zulieferindustrie

Kein anderes Industrieland hat so viele mittelständisch geprägte Weltmarktführer wie Deutschland. Weltweit gibt es rund 3.400 sogenannte Hidden Champions. Annähernd die Hälfte davon, etwa 1.600 Unternehmen, sitzt in Deutschland.¹
Auf eine Million Einwohner kommen hierzulande rund 16 dieser heimlichen Weltmarktführer; in Japan sind es 1,7, in den USA und Italien 1,2.²
Das ist ein internationaler Spitzenwert und unser wirtschaftliches Rückgrat.

Und genau hier liegt das Problem. Denn ein großer Teil dieser mittelständischen Industrie ist nicht irgendwo entstanden, sondern in einer ganz bestimmten Welt: der Automobilzulieferindustrie – bis heute einer der größten und prägendsten Teile des industriellen Mittelstands. Diese Branche war jahrzehntelang außergewöhnlich erfolgreich – und ist heute in einer bemerkenswerten Tiefe umbaubedürftig.

Dieses Papier beschreibt, warum die automobilgeprägte Zulieferindustrie ein besonders schweres Transformationsproblem hat, wo die Abhängigkeiten und welche Wege aus unserer Beratungspraxis tatsächlich funktionieren.

Wie Zulieferer domestiziert wurden

Die deutsche Automobilindustrie ist deshalb so erfolgreich geworden, weil sie um ein hochkomplexes Produkt herum ein einzigartiges Cluster geschaffen hat: ein eng integriertes Geflecht aus Herstellern und einer tief gestaffelten. Ein großer Teil der Wertschöpfung, auch der Ideen und der Kreativität wurde an mittelständische Zulieferer ausgelagert. Mit der Wertschöpfung wanderten auch Lasten und Risiken nach unten in die Kette.

Diese Zulieferer wurden von den OEMs, den Automobilherstellern, über die Jahre regelrecht domestiziert – ausgerichtet auf die Belange genau dieser einen Industrie. Drei Elemente greifen dabei ineinander:

  • Der Serienrhytmus brachte Planbarkeit: Automobilserienprodukte wurden in der Vergangenheit über Jahre langfristig geplant, der Serienanlauf (Start of Production) präzise vorbereitet, danach über Jahre in hohen Stückzahlen produziert. Das bringt planerische Stabilität – und formt die gesamte Organisation.
  • Der Einkaufsdruck brachte Produktivität: Die Margen sind dabei gering. Über ihre Einkaufsmacht haben die Hersteller eine enorme Transparenz geschaffen – bis hinein in die Kalkulationen der Zulieferer – und ihnen genau die Marge gelassen, die sie lassen wollten. Nicht ohne Grund gelten die automobilen Einkäufer der OEMs als die besten aller Branchen.
  • Die technische Integration hat geschützt: Und das ist der eigentliche Kern: Hersteller und Zulieferer sind technologisch, prozessual und kulturell außergewöhnlich eng verzahnt. Genau diese tiefe Integration war eine Eintrittsbarriere. Sie hat es für andere Nationen – gerade für China – lange sehr schwer gemacht, in diese Wertschöpfung einzudringen.

Man muss auch das anerkennen: Die schiere Dichte und der Wettbewerb unter den vielen gerade deutschen Zulieferern haben über Jahre für Exzellenz gesorgt. Das hochkompetitive Automobil-Cluster war ein echter Standortvorteil.

Und genau deshalb ist China einen anderen Weg gegangen. Statt frontal gegen den integrierten Verbrenner-Verbund anzutreten, kam der Angriff aus einer völlig anderen Industrie: aus der IT- und Mobiltelefonwelt. Und über eine neue Technologie: Elektromobilität, Batterietechnik, softwarezentrierte Fahrzeuge. Über Marktzugänge und Subventionen wurden die Spielregeln verändert. Die alte Eintrittsbarriere wurde damit nicht überwunden, sondern umgangen. Und der neue Cluster in China wurde mit Subventionen aufgepäppelt worden und inzwischen jetzt technologisch aus anderen Branchen befruchtet und kostenmäßig unschlagbar.

Warum das Modell heute kippt

Die Aufträge brechen ein, die geplanten Serienvolumina kommen nicht. Gleichzeitig sind die Stückpreise wie in der Vergangenheit Preis-unflexibel verhandelt. Und die erwartete Hochphase stellt sich strukturell nicht mehr ein. Das haben die Zulieferer zu lange auf die OEM’s vertraut und Jahre an Transformation verloren.

Die Zahlen sind deutlich:

  • Der Umsatz der in Deutschland ansässigen Automobilzulieferer sank 2025 um rund 4 Prozent, die Beschäftigung um rund 11 Prozent – deutlich stärker als bei den Herstellern (Umsatz −1,6 %).³ In früheren Auswertungen für 2024 lag der Umsatzrückgang der Zulieferer bei rund 8 Prozent und damit doppelt so hoch wie bei den Herstellern.⁴
  • Die durchschnittliche Gewinnmarge der deutschen Zulieferer ist auf etwa 1,7 Prozent gefallen – während japanische Wettbewerber ein Vielfaches verdienen. Grund ist die starke Abhängigkeit vom klassischen Verbrenner-Segment; fünf der zehn margenschwächsten Top-100-Zulieferer weltweit sind deutsch.⁵
  • 2025 meldeten 59 Automobilzulieferer mit einem Jahresumsatz über zehn Millionen Euro Insolvenz an – nach fünf Jahren an der Spitze rutschte die Branche damit knapp auf Rang zwei der deutschen Großinsolvenzen (hinter Metallwarenherstellern, die eng mit der Autoindustrie verflochten sind).⁶
  • Zur Einordnung der Kräfteverhältnisse: In China wurden 2024 fast siebenmal so viele Fahrzeuge produziert wie in Deutschland.⁷ Der kumulierte Umsatz der chinesischen Top-100-Zulieferer wuchs zwischen 2019 und 2024 um 139 Prozent.⁸

Der Kern ist also ein Strukturbruch. Die Zulieferer entdecken gerade zweierlei gleichzeitig: Sie sind hochgradig abhängig von wenigen Kunden – und sie haben aufgrund ihrer mittelständischen Struktur oft nicht die finanziellen Mittel für die großen, disruptiven Schritte: eue Märkte erschließen, Technologiesprünge, starke Automatisierung, Standortverlagerung, Restrukturierung.

Der Versuch, in anderen Branchen Fuß zu fassen ist richtig. Es gibt einige gute Beispiele. Aber genau hier zeigt sich das eigentliche Ausmaß des Transformationsproblems.

Warum diese Transformation so tief geht

Der entscheidende Punkt, den man von außen oft unterschätzt: Die Ausrichtung auf die Automobilindustrie steckt nicht nur in der Technik. Sie steckt in jedem Unternehmensprozess, jeder Funktion – und in der gesamten Art, wie diese Unternehmen aufgebaut sind. Ganze Organisationen sind exakt auf dieses eine Liefermodell zugeschnitten: Automobil-produktorientiert, hochstandardisiert, auf lange Serienrhythmen und stabile Abrufe getrimmt.

Die Organisation: Aufbau, Standortstruktur, Prozesse, die Verteilung von Kernkompetenzen, die Führungslogik, die Zusammenarbeit zwischen den Funktionen – all das ist über Jahrzehnte auf die Automotive-Welt hin optimiert und innerhalb der Cluster erstaunlich homogen geworden. Was Stabilität schuf, macht heute unbeweglich.

Stückzahlen und fehlende Flexibilität. Die hohen, planbaren Serienvolumina haben in vielen (nicht allen) Betrieben zu starker Automatisierung geführt – hochspezialisiert, auf lange Lebenszyklen ausgelegt. In neuen Feldern gelten andere Gesetze: Defense, Medizintechnik oder auch humanoide Robotik – ein potenziell riesiges Feld für Zulieferer – verlangen zunächst kleinere Stückzahlen, andere Qualitätsmaßstäbe, deutlich mehr Flexibilität, Schnelligkeit und andere Serien- und Entwicklungsrhythmen. Genau darauf sind viele Automobilzulieferer nicht ausgelegt.

Integration von Mechatronik, Elektronik und Software. Hier ist Deutschland traditionell schwach. Die Automobilwelt hat Software entlang alter Domänen (Antrieb, Fahrwerk, Infotainment) organisiert, stark spezialisiert und kundenspezifisch ‚embedded‘. Der Schock von Teslas zentraler Rechnerarchitektur mit regelmäßigen Software-Updates hat schonungslos gezeigt, wo die Branche steht. Für die Zukunft entscheidend sind Plattformmodelle und die Integration von KI – Kompetenzen, die im klassischen Aufbau (Carbody, Powertrain, Infotainment) fehlen.

Normen und Prüfverfahren. Die Branche wird von einem eigenen Qualitätsregime zusammengehalten. Zentrale Norm ist die IATF 16949, der weltweit verbindliche Standard für die Automobil-Lieferkette, faktisch Pflicht.⁹ Wer in die Medizintechnik will, braucht die ISO 13485 (mit MDR-/FDA-Bezug); wer in die Luft- und Raumfahrt will, die EN 9100 (oft plus NADCAP).¹⁰ Andere Nachweise, andere Rückverfolgbarkeit, andere Prüfverfahren – automobilspezifische Tests sind dort teils schlicht unpassend. Die Testaufbauten unbrauchbar und zu teuer.

Entwicklung und Patente. Die Arbeitsteilung zwischen den Ingenieuren der Hersteller und der Zulieferer ist extrem eng vernetzt. In einer neuen Branche muss Entwicklung viel eigenständiger werden. Das können viele Entwicklungsabteilungen der Zulieferunternehmen nicht selbstständig.

Vertrieb – oder eben nicht. Viele Automobilzulieferer haben gar keinen echten Vertrieb, sondern Account Management. Dieser wird von den OEM’s ausgesteuert. Ein klassischer Vertrieb, der neue Märkte erschließt, aktiv auf neue Kunden zugeht, schnell Prototypen liefert und mit hoher technischer Kompetenz Lösungen anbietet, existiert oft nicht. Für einen Branchenwechsel ist genau das aber existenziell.

Standorte, kaufmännische Prozesse. Werke sitzen häufig just-in-time rund um die OEM-Standorte; gesellschaftsrechtliche Konstruktionen und kaufmännische Prozesse sind eng aneinandergebunden.

Und dann der Mensch. Erst am Ende dieser Kette stehen vor allem viele Menschen mit „Benzin im Blut“. Jahrzentelang wurde dieser Ethos als Eingangsbarriere und Selektionsmechanismus auch bin Zulieferunternehmen geprägt. Ein Blick auf die Parkplätze vor den Werkstoren zeigt das. Recruiting ist dabei nur ein Beispiel: Viele Talente sind nie aus ihrer Branchen-Bubble herausgekommen und haben ihr ganzes Berufsleben in dieser einen Welt verbracht. Das reicht von Tarifstrukturen über Betriebsvereinbarungen bis zur Weiterbildung, die in anderen Branchen völlig anders aussehen. Übrigens aufgrund von Arbeitsrecht und Mitbestimmung ein besonders schwer zu änderndes Feld in Deutschland.

Transformation braucht Veränderung auf vielen Ebenen gleichzeitig

Gerade weil die organisatorische und kulturelle Monokultur in vielen Automobilzulieferern so ausgeprägt ist, braucht es Hebel auf allen Ebenen der Unternehmen gleichzeitig. Das ist ein enormer Transformationsaufwand. Die ganzheitliche Transformation – der eigentliche Kern.

Von unten nach oben:

  • Strategieebene: Diversifikation in andere Branchen strategisch angehen, Optionen ausprobieren, scheitern, daraus lernen, Neues ausprobieren. Flexible Einheiten schaffen, die sich von der Ursprungsorganisation unabhängig machen.
  • Organisation und Standorte – Strukturen hinterfragen und schaffen, die flexibel und offen sind und Vorteile für die neuen Ziel-Branchen mitbringen.
  • Prozesse, Qualitätsstandards, IT / Digitalisierung – bewusst die eigene prozessuale Prägung erkennen, hinterfragen und entscheiden, wo man sich von Automotive-Prozessen abkoppelt und wo man Bewährtes übernehmen kann oder das sogar einen Vorteil bringt. Sinnvolle Qualitätsstandards mitnehmen; Digitalisierung konsequent vorantreiben.
  • Entwicklung, Vertrieb & Marketing: eigenständiger, mit den Standards und der Kundenlogik der neuen Branche.
  • Kernkompetenzen – neue Kernkompetenzen herausarbeiten und systematisch entwickeln. HR wird ein Schlüssel: Kompetenzmanagement und Training als Schlüssel, um Mitarbeitende in die neuen Themen zu überführen, statt sie zu verlieren – gerade in knappen Arbeitsmärkten. Das Schlüsselelement ist hier die Strategische Personalplanung.
  • Führung – wen von transaktionaler hin zu einer transformationalen Führungskultur die Veränderung einfordert, mit Risiken und Unsicherheiten umgehen kann.
  • Mindset – erkennen wo die eigene kulturelle Prägung „Benzin im Blut“ hat und wo Werte und Normen weiter auch in neuen Branchen tragen und wo nicht.
  • Identität, Branding, Selbstverständnis – möglicherweise der schwierigste Teil: stolz auf die Vergangenhjeit aber trotzdem offen für tiefgreifende Veränderung nach innen und nach aussen (Wer sind wir, worauf sind wir stolz, wo kommen wir her – Was ist unser Brand, wie wollen wir uns Zukunft gesehen werden?). Imagewandel und Rebranding in die neuen Branchen; die Zusammenarbeit mit Startups und in Joint Ventures braucht eine andere Art von Kulturarbeit.

 

Die innere und die äußere Identität müssen zusammengebracht werden; Branding und Kultur müssen sich gemeinsam wandeln. Das ist eine Mammutaufgabe die viel Bewusstseinsarbeit, Symbolik und Mut zu Neuem erfordert. Je strukturierter man sie angeht, desto größer die Erfolgschance.

Wichtig bleibt ein vor allem ein klarer Blick: Die Automotive-spezifischen Bindungen sind nicht nur Ballast. Disziplin, Prozesssicherheit, Null-Fehler-Kultur können in einer neuen Branche ein echter Vorteil sein. Es geht nicht darum, alles abzulegen, sondern bewusst zu entscheiden, was bleibt und was gehen muss.

Was kann aus dem Unternehmen selbst heraus geschehen?

  1. Organisatorische Trennung. Bei mehreren Kunden hat sich die Trennung von Unternehmenseinheiten bewährt – organisatorisch, teils gesellschaftsrechtlich. Man schafft eine Einheit, die in die neue Branche geht und den Rücken frei hat: eigenständig, mit eigener Steuerung, die sich Ressourcen des Mutterhauses bedient, aber die vielen prozessualen und kulturellen Bindungselemente bewusst managt.
  2. Joint Venture oder Venture-Gründung. Manchmal ist Befruchtung von aussen wertvoll. Ein Zusammengehen mit einem Partner aus einer anderen Branche – Medizintechnik, Luftfahrt, Chemie, Maschinenbau, Defense – erlaubt inkrementelles Lernen und die Übernahme fremder Kompetenzen.
  3. Finanzierung mit langem Atem. Eine so tiefgreifende Transformation braucht Geld – für den Preiskampf im Auftragsbestand, für neue Standorte, für Automatisierung, für andere Prüfverfahren. In familiengeführten Unternehmen ist dieses Kapital oft nicht ausreichend vorhanden, die Banken meiden neue Kreditlinien in der Automobilindustrie und zu ausreichend Cash Flow aus dem laufenden Geschäft kommt es bei Margen um 1,7 % ebenfalls nicht.⁵

 

  1. Private Equity. Möglicherweise braucht es private Partner. Die Schwierigkeit: Auch viele Private-Equity-Häuser investieren aktuell nur ungern in Automotive. Man braucht eine sehr gute Story über die Potenziale außerhalb der Branche. Gute Private Partner bringen dabei mehr als Kapital: Buy-and-Hold-Strategien, angebahnte Kooperationen, ein Gespür für Management über Branchengrenzen und eine harte Hand, wo nötig.
  2. Strategische Beratung und Transformationsbegleitung – bewusst getrennt gedacht. Diese Branche braucht beides, aber es ist nicht dasselbe:
  • Strategische Beratung liefert die Analyse der Zielindustrien und die strategische Neuausrichtung – den möglichen Weg hinaus. Gute Beratungshäuser bringen die Branchenerfahrung aus den Zielbranchen mit.
  • Transformationsbegleitung hilft die vielen Transformationsebenen strategisch anzugehen: Den Führungskräften helfen Bewusstsein zu schaffen, die Abhängigkeiten zwischen Strategie, Prozessen, Organisation, Führung, Kultur, Kompetenzen und Identität sichtbar zu machen – und die die Menschen mitnehmen.

Fazit: Erst einmal in den Spiegel schauen

  1. Die deutsche mittelständische Zulieferindustrie hat über Jahrzehnte Weltklasse abgeliefert – gerade, weil sie sich so konsequent auf die Automobilwelt ausgerichtet hat. Dieselbe Konsequenz macht den Umbau heute so schwer, weil er nicht ein paar Prozesse betrifft, sondern das ganze Unternehmen bis in seine Identität.

    Der erste Schritt ist deshalb, sich den Spiegel vorhalten zu lassen. Denn das eigentliche Risiko ist die Betriebsblindheit: Viele in der Industrie sehen die extreme Prägung ihrer Cluster gar nicht. Sie gehen mit ihrer Automotive-Denke hinaus – in Defense, IT, Chemie, Maschinenbau – und übersehen die Limitierungen, die sie mitnehmen. Es fehlt der Sense of Urgency. Genau daran erkennt man, wie tiefgreifend die Veränderung in den Unternehmen sein muss und wie schwierig eine solche Transformation ist.

    Wer das anerkennt, hat den ersten Schritt getan. Der zweite ist, die Transformation strukturiert und ganzheitlich anzugehen – über die gesamte Pyramide. Das „Benzin im Blut“ war die Stärke von gestern. Es klug in etwas Neues zu überführen, ist die unternehmerische Aufgabe von heute.

Quellen

  • iwd / Institut der deutschen Wirtschaft: „Hidden Champions: Die Starken aus der zweiten Reihe“ (Stand 2020: ~1.600 von weltweit ~3.400).
  • Deutscher Mittelstands-Bund (DMB): „Mittelstand in Zahlen: Weltmarktführer im Mittelstand“ (~16 Hidden Champions pro Mio. Einwohner; Japan 1,7; USA/Italien 1,2).
  • EY: „Automobilstandort Deutschland“ (März 2026, Daten für 2025: Zulieferer-Umsatz −4 %, Beschäftigung −11 %; Hersteller-Umsatz −1,6 %).
  • EY: „Automobilstandort Deutschland“ (März 2025, Daten für 2024: Zulieferer-Umsatz −8 %).
  • Berylls by AlixPartners, wiedergegeben u. a. bei FOCUS online / manager magazin (2024/2025): Marge deutscher Zulieferer ~1,7 %; fünf der zehn margenschwächsten Top-100-Zulieferer sind deutsch.
  • Falkensteg: „Großinsolvenzen 2025 / Insolvenzen 2025 – Fieberzustand im deutschen Mittelstand“ (59 Automobilzulieferer-Insolvenzen bei Umsatz > 10 Mio. €).
  • Berichterstattung zu Produktionszahlen 2024 (u. a. ndr.de): China produzierte 2024 fast siebenmal so viele Fahrzeuge wie Deutschland.
  • Berylls by AlixPartners: „Top-100-Zuliefererstudie 2025“ (Umsatz chinesischer Top-100-Zulieferer 2019–2024: +139 %).
  • IATF 16949 (Automobil) – u. a. DNV, BSI; ergänzend VDA Band 2, AIAG.
  • ISO 13485 (Medizintechnik, MDR/FDA); EN 9100 / NADCAP (Luft- und Raumfahrt).

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